Arabs view indictment of Sudan president as act of imperialism
28. April 2009 | Von atsil | Kategorie: English, Read the WorldThe terrible fate of the Darfur refugees is less interesting.
The terrible fate of the Darfur refugees is less interesting.
Das furchtbare Schicksal der Flüchtlinge aus Darfur ist von geringem Interesse.
Der Haftbefehl gegen Sudans Präsident Bashir fordert von den Führern Afrikas eine klare Entscheidung.
The expected issuance of an arrest warrant for President Bashir of Sudan presents a stark choice for African leaders.
Sudans Präsident Omar Hassan al-Bashir ist wahrscheinlich der erste Staatschef, der vom Internationalen Strafgerichtshof angeklagt…
Sudan’s president, Omar Hassan al-Bashir, is likely to be the first head of state to be indicted by the International Criminal Court.
Weltweit mit Spannung wurde die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) in Den Haag erwartet: über die Ausstellung eines Hafbefehls gegen den amtierenden sudanesischen Ministerpräsidenten Omar al-Bashir wie ihn der ICC-Chefankläger Luis Moreno-Ocampo beantragt hatte.
Der Sudan fürchtet die neue Regierung unter Präsident Obama, was bedeutet dass zum ersten Mal seit Jahren eine reelle Chance besteht, Präsident Omar Hassan al Bashir und sein mörderisches Regime aus dem Amt zu entfernen.
Sudan fears the Obama administration, and that means that, for the first time in years, there’s a real chance of ousting President Omar Hassan al-Bashir and his murderous regime.
Ulrich Delius, der Afrika- und Asien-Referent der GfbV, übt diesmal Medien- und Politikerschelte. Miserable Medienberichte über die Tuareg und über Darfur kritisiert er ebenso wie er die Inkompetenz deutscher und europäischer Politiker anprangert. FairPlanet meint: Jetzt erst recht unterstützen!
In dem Maße, in dem die Abhängigkeit von feuerholzbetriebenen Öfen reduziert wird, nimmt auch das Außmaß der Vergewaltigung von feuerholzsammelnden Mädchen und Frauen ab.
Der Chefankläger der ICC in Den Haag, Luis Moreno-Ocampo, hat die Verhaftung von drei Rebellenführern in der sudanesischen Region Darfur gefordert.
“Sie wissen, wer gemeint ist”, äußerte sich Moreno-Ocampo gegenüber der AP…
“Es liegt in der politischen Tradition des Sudan und ist eine typische Strategie der dortigen Machthaber, daß jedesmal, wenn der politische Druck von außen zunimmt, Fortschritte bei der Demokratisierung des Landes zu erzielen, der Druck im Landesinneren erhöht wird, um genau dieses zu verhindern – mit der dann fadenscheinigen Begründung, es ginge auch diesmal nicht, weil…
Veränderungen können im Sudan nur dadurch erzielt werden, daß Druck aufgebaut wird. Ohne die Androhung von Konsequenzen, von Sanktionen bleibt Friedensarbeit ein zahnloser Tiger.”
Könnten so wohlbekannte karitative Marken wie Welthungerhilfe, Rotkreuz, Caritas, Misereor, Brot für die Welt etc. ihren Rückhalt in der Bevölkerung nicht viel effektiver nutzen? Für einen Angriff auf China?
Josef Reich, der Initiator von RettetDarfur, appelliert an die deutschen Hilfsorganisationen