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Beduinenfrauen gegen Ehrenmorde

Mrz 19, 2010 | atsil | Category:Support Humanity

Sechzig dieser “fähigen” israelisch-arabischen Beduinenfrauen kamen vor kurzem mit Bussen aus dem Negev nach Nazareth, um mit insgesamt 500 israelischen Arabern gegen Ehrenmorde in ihren Gemeinden zu protestieren. Daß sie die größte Frauengruppe waren, verdanken sie Hind el Sana [Hanan al-Sana], einer Lobbyistin des von Shatil geförderten “Bedouin Women’s Leadership Project”. Das Projekt wird vom amerikanischen Außenministerium und dem New Israel Fund unterstützt und in Kooperation mit Ma’an, dem Forum der Organisationen für arabische Frauen im Negev – wo auch el Sana lebt -,  betrieben.

Die Hamas ist hart gegen die Frauen und gegen ihre Kleidung vorgegangen: mehr Frauen als je zuvor tragen den islamischen Schleier. Die Gewalttätigkeit der Palästinenser untereinander ist gemeinhin und routinemässig ziemlich weit verbreitet – sowohl unter den Männern als auch gegenüber Frauen – und dürfte derzeit noch höher sein als früher.

Bitte beachten Sie: Die Demonstranten in Nazareth, sowohl die männlichen als auch die weiblichen, haben für die Zunahme von Gewalttätigkeit der Palästinenser gegenüber ihren Frauen nicht der sogenannten Besetzung durch Israel die Schuld gegeben. Diese Gewalttätigkeit ist eine kulturelle, patriarchale, arabische, evtl. sogar islamische Stammesgewohnheit, für die Israel nicht belangt werden kann.

Mehr dazu: Major Palestinian Demonstration Against Honor Killings in Palestine. Never Heard About It? von Phyllis Chesler (pajamasmedia.com)

SHATIL, das Ausbildungs- und Trainings-Center des New Israel Fund wurde 1982 gegründet, um Demokratie, Toleranz und soziale Gerechtigkeit in Israel zu fördern. SHATIL, Israels führende Einrichtung für sozialen Wandel, hat in Israel den Bedarf für eine starke Zivilgesellschaft gesehen und stellt mittlerweile über 1.000 gemeinnützigen Organisationen Beratung und Training in den Bereichen Organisation, Recht, Medien und Öffentlichkeit, Ressourcen und Mitarbeitermanagement zur Verfügung.

Arabische Israelis

SHATILs Richtlinien beinhalten hauptsächlich die Förderung der Rechte der arabischen Gemeinden in Israel – sowohl innerhalb der Kommunen (wie zum Beispiel die Förderung von Frauen) als auch hinsichtlich der Beziehung zwischen der Gemeinde und dem Staat – zum Beispiel bei der gleichmässigen Verteilung der Ressourcen.

Die Beduinenfrauen im Negev fördern

Von Be’er Sheva aus initiiert SHATIL Programme für Beduinenfrauen, die jene dazu befähigen sollen, ihre Rechte zu kennen und durchzusetzen sowie ihren Einfluß in den persönlichen, familiären, dörflichen und sozialen Angelegenheiten zu vestärken. SHATILs “Bedouin Women’s Empowerment Program” bietet Kurse an, in denen Frauen ausgebildet werden, um in ihren Dörfern selbst Workshops abzuhalten zu Themen wie  Sexualerziehung und Familienplanung, Kinderheirat, Polygamie und häusliche Gewalt.

Fördern auch Sie die Arbeit von SHATIL!

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