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Eine fragile Chance für den Frieden in Zentralafrika

25. Februar 2009 | Von atsil | Kategorie:Read the World!

Die ungleiche Partnerschaft zwischen den ruandischen und kongolesischen Mächten, die zur Gefangennahme des Warlord-Führer Laurent Nkunda führten, ist eine gutes Zeichen in dieser kriegsgebeutelten Region.
Trotzdem sollte es Kompromisse geben. Wenn der Kongo die Auslieferung Nkundas fordert, sollte er damit rechnen, im Gegenzug Hutu-Kriminelle, die am Genozid in Ruanda beteiligt waren und sich auf kongolesischem Gebiet versteckt halten, an Ruanda zu übergeben.

Es bedarf einer internationalen Aufsicht, die sicherstellt, daß ein Geben und Nehmen stattfindet, stellt die einzige Möglichkeit dar, diese Region zu stabilisieren. Eine Aufstockung der Truppen der UN-Friedensmission mag die Gewalt eindämmen, jedoch keinen Frieden schaffen.

Quelle: A fragile chance for peace in Central Africa (The Boston Globe)

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