Über die Hintergründe der Weigerung Chinas und Afrikas, Mugabe zu kritisieren
13. Juli 2008 | Von atsil | Kategorie: Read the World!Der Fall Simbabwe sollte für dessen Bevölkerung nicht bloß eine Tragödie sein. Vielmehr bietet sich hier eine unschätzbare Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie verschieden die Welt - von unterschiedlichen Blickwinkeln aus betrachtet - doch aussehen kann.
Von Howard W. French (The New York Times)DONNERSTAG, den 3. Juli 2008
http://www.iht.com/articles/2008/07/03/asia/letter.php
Howard W. French schreibt über die unterschiedlichen Ansätze Chinas und des Westens - namentlich der USA - zur Unterstützung der Freiheitsbewegungen im Süden Afrikas. Während der Westen Rebellengruppen mit Waffen und Logistik versorgte, bauten die Chinesen Transportwege nach Tansania, damit Simbabwe der Umklammerung durch das südafrikanische Apartheidssystem vor allem wirtschaftlich entkommen konnte.
Auch die afrikanischen Nachbarn Simbabwes haben den Schmusekurs der USA mit dem Terrorregime Mugabes eingeschlagen. Nun gelte es, neue diplomatische Strategien zu entwickeln.
Siehe hierzu auch:
Fragwürdige Diplomatie - Südafrikas unrühmliche Rolle in Simbabwe sowie die
Website der Deutschen Botschaft in Harare

