Rettet die Presse

13. Juli 2008 | Von atsil | Kategorie: Read the World!

Während Zeitungen ums Überleben kämpfen, ist - paradoxerweise - ihre Reichweite größer denn je.

Von Timothy Egan (The New York Times)

Timothy Egans Gedanken zu den Massenentlassungen im US-amerikanischen Pressebetrieb.

Mehr über die Hintergründe dieses Desasters:

USA: Das wird ein blutiger Sommer

Hintergrund der Sparwelle ist nicht nur – wie erwartet – das Internet mit seinen freien Nachrichtenquellen. In den USA kommen erschwerend der Zusammenbruch des Immobilienmarktes und die schwache Wirtschaft dazu.

Allein in den ersten fünf Monaten dieses Jahres gingen die Anzeigenverkäufe in den Printmedien um zwölf Prozent zurück. Am schwersten betroffen ist Kalifornien, wo sich viele Medien mit Immobilienanzeigen finanzierten. Weil diese Einnahmequelle jetzt versiegte, macht beispielsweise der „San Francisco Chronicle“ pro Woche einen Verlust von einer Million Dollar.

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