Völkermord in Darfur: China unterstützt die Reitermilizen

24. Mai 2008 | Von admin | Kategorie: Genozid in Darfur, Support Humanity!

China spielt eine Schlüsselrolle in der sudanesischen Außenpolitik. Da China bedeutendster Abnehmer sudanesischen Erdöls ist, decken die Machthaber in Peking die sudanesische Regierung und deren Verbrechen gegen die Menschlichkeit an der Zivilbevölkerung in Darfur…Chinas Machthaber unterdrücken nicht nur die Tibeter und andere Völker im eigenen Land, sondern hintertreiben auch alle Versuche, international mehr politischen Druck auf die sudanesische Regierung auszuüben, um das Morden in Darfur zu beenden. Dies war auch der ausschlaggebende Grund, weshalb Steven Spielberg im Februar 2008 sein Amt als „künstlerischer Berater“ für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele  in Peking niedergelegt hatte.

So bleibt der Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen aufgrund Chinas Blockade weitgehend tatenlos. Khartum nutzt die Untätigkeit der UN, um weiter Reitermilizen zu unterstützen, die mit ihrem Terror weite Teile Darfurs entvölkern. Da die Weltorganisation wie „gelähmt“ erscheint, ruhen nun alle Hoffnungen der Menschen in Darfur auf der Europäischen Union: Denn nur die EU ist in der Lage, mit gezielten Sanktionen gegen die Machthaber in Khartum den Druck auf den Sudan zu erhöhen. Und nur Druck aus dem Ausland wird den Sudan dazu bewegen können, den Vernichtungsfeldzug in Darfur zu stoppen. Dies lehrt die Erfahrung von fast 40 Jahren Vertreibung und Völkermord im Südsudan.

Olympia 2008

Die GfbV startet Olympia-Kampagne: Angesichts von VÖLKERMORD - kein “business as usual” mit CHINA!

Helfen Sie mit, unterzeichnen Sie unsere Online-Petitionen. Appellieren Sie an
>> die Olympia-Sponsoren,
>> Bundeskanzlerin Angela Merkel,
>> Außenminister Steinmeier
>> und den chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao.

>> Bericht zu den ersten Auswirkungen unserer Sponsorenpetition im Blog.

Divestment:

RettetDarfur.de fordert deutsche und internationale Finanzinstitute auf, nicht weiter in Firmen zu investieren, die mit der sudanesischen Regierung Geschäfte machen und dadurch den Völkermord in Darfur mitfinanzieren.

Mehr zu unserer Divestment-Kampagne finden sie im Bereich Mitmachen

Pressemeldung der Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz, Erklärung von Bern, Genocide Intervention Network und Bank Track

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